LOGISTIKLÖSUNGEN FÜR PRODUKTION UND LAGER

Paletten

Eine Verbindung, viele Funktionen

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Sie kennen es von Zuhause: Über ein USB-Kabel lassen sich die unterschiedlichsten Geräte an Ihren Laptop anschließen. Sie übertragen damit Funktionen des angeschlossenen Geräts auf den Laptop und umgekehrt. Alle nutzen dasselbe Kabel und bieten doch ganz unterschiedliche Funktionen. Wahrscheinlich wissen Sie nicht einmal, wie das funktioniert. Brauchen Sie aber auch nicht.

RBG

Die Kamera überträgt Bilder und sogar Filme auf Ihren Laptop. Sie können zwar die Bilder auf dem Laptop bearbeiten, aber fotografieren können Sie nur mit der Kamera. Auf Ihren MP3-Player können Sie Ihre Lieblingsmusik übertragen und dann später hören, wenn Sie den Laptop gar nicht dabei haben. Der Drucker gibt Ihre Bilder in viel besserer Qualität aus, als Sie es auf dem Bildschirm sehen können. Jedes Gerät hat seine Aufgabe, aber alle kommunizieren über das gleiche USB-Kabel.

Domino

Geprüfte Standards geben Sicherheit

RBG Ähnlich ist es bei der Anbindung eines Automatiklagers an SAP. Technisch erfolgt die Anbindung über eine standardisierte Schnittstelle unter Nutzung von IDOCs. Diese Schnittstelle hat Online- Charakter und ist auf jedem SAP-System verfügbar. Bereits 1997 haben wir uns als einer der Ersten unsere PROBAS WM-LSRSchnittstelle von SAP zertifizieren lassen. So haben Sie die Sicherheit, dass die Anbindung technisch einwandfrei funktioniert. Sie können damit aber wie mit einem USB-Kabel immer noch ganz unterschiedliche Aufgabenteilungen zwischen SAP und dem zu steuerndem Lagersystem realisieren.
 

Verschiedene Möglichkeiten voll ausschöpfen

Eine mögliche Option ist das „Black-Box-System“, bei dem SAP die Artikel und Mengen kennt, nicht aber die Behälter oder Stellplätze. Diese werden durch das PROBAS-LVS verwaltet, so dass SAP ausschließlich Auslageraufträge generiert. Reservierung, Auslagerung und Kommissionierung erfolgt im PROBAS-System, welches die gebildeten Packstücke an SAP zurückmeldet.

Eine andere Variante: Behälter oder Paletten werden bereits in SAP gebildet, die Lagerplätze hingegen werden nicht im selben System verwaltet. Dies ist beispielsweise bei mehrfachtiefen Regalen sinnvoll, da durch die internen Umlagerungen viele Buchungsschritte in SAP notwendig wären. Die kann der PROBAS-LSR viel einfacher alleine ausführen. SAP reserviert in diesem Fall den konkreten Behälter, den der LSR dann vom jeweiligen Stellplatz auslagert.

Zu guter Letzt kann PROBAS natürlich auch als intelligenter MFR funktionieren, der von SAP bereits die genauen Ein- und Auslagertransporte erhält und diese im Zusammenspiel mit Fördertechnik und Regalbediengeräten eigenständig durchführt.

Übrigens: Bei jedem der Beispiele kann das PROBAS-System bei Ausfall des SAP-Systems oder der Verbindung zum SAP-System auch eigenständig weiterlaufen und somit auch das Automatik- Lager weiter betreiben. Wie beim MP3-Player. Steht die Verbindung dann wieder, so synchronisieren sich die Systeme eigenständig.

kompetente Beratung

Pickplatz Welche Aufgabenteilung für Sie am sinnvollsten ist, erarbeiten unsere Berater mit Ihnen. SAP ermöglicht sehr verschiedene Szenarien für die Anbindung – wir finden die optimale Lösung. Nicht zuletzt, weil wir auch Übersetzungsarbeit zwischen den beteiligten Fachgruppen leisten. Nur durch eine harmonische Abstimmung auch zwischen den logistischen und den SAP-Fachabteilungen können herausragende Lösungen entstehen. Unsere Experten sind sowohl Logistiker als auch zertifizierte SAP-Spezialisten – und sprechen beide Sprachen.
 
 

Für die Zukunft gewappnet

Die Entwicklung geht weiter, sowohl was die Lagertechnik angeht als auch die Funktionen in SAP. Deshalb entwickeln wir auch unsere Software ständig weiter. So haben wir neue Funktionen wie Handling Units und die Auslösung von Transportbedarfen durch die Lagersteuerung längst realisiert – und von SAP zertifizieren lassen.


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